KI-gestützte Lead­qualifizierung für den FMCG-Außen­dienst

Automatisierte Workflows, OCR und Large Language Models verwandeln öffentliche Marktdaten in qualifizierte Vertriebs­chancen

Herausforderung: Ineffiziente Besuche ohne datenbasierte Vorqualifizierung

Für Außendienstmitarbeiter in der vielen Branchen gehört der Besuch von Verkaufsstellen, Handelspartnern und Distributoren zum Tagesgeschäft. Doch ein erheblicher Teil dieser Besuche führt ins Leere: Der Betrieb ist bereits vertraglich an einen Wettbewerber gebunden, das Sortiment lässt keinen Raum für neue Produkte, oder der Point of Sale passt schlicht nicht ins Portfolio. Das Ergebnis: verlorene Zeit, unnötige Kilometer und eine Pipeline, deren Qualität leidet.

Problem: Manuelle Recherche ist nicht skalierbar

Eine systematische Vorqualifizierung aller Verkaufsstellen in einem Vertriebsgebiet ist manuell kaum leistbar. Sortimente und Produktlisten einzeln zu prüfen, Bewertungsportale zu durchsuchen und Standortdaten abzugleichen kostet Stunden, die im operativen Geschäft fehlen. Gleichzeitig sind genau diese Informationen öffentlich verfügbar und enthalten wertvolle Signale für die Vertriebsrelevanz eines Betriebs.

Lösung: Automatisierte Leadqualifizierung durch Workflows, OCR und LLM

Unser Ansatz kombiniert mehrere Technologiebausteine zu einem durchgängigen Prozess.

Am Anfang steht die automatisierte Datenerhebung: automatisierte Workflows durchsuchen systematisch Google Maps, Google Places, Branchenverzeichnisse und Bewertungsplattformen, aggregieren die relevanten Informationen und liefern sie innerhalb von Sekunden in strukturierter Form. Veröffentlichte Sortimentslisten, Produktkataloge und Angebotsübersichten werden anschließend per Optical Character Recognition ausgelesen und als maschinenlesbarer Text aufbereitet.

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Die eigentliche Bewertung übernimmt ein Large Language Model: Es analysiert jeden Betrieb anhand definierter Kriterien, erkennt etwa, ob eine bestimmte Produktkategorie bereits vertreten ist oder ob Lücken im Sortiment auf eine konkrete Vertriebschance hindeuten. Jede Einschätzung wird mit einer nachvollziehbaren Begründung versehen, sodass der Außendienst die Empfehlung sofort einordnen kann.
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Die qualifizierten Leads fließen schließlich per Mashup direkt in SAP Sales Cloud, ohne manuelle Übertragung. Der Außendienst sieht die bewerteten Verkaufsstellen dort, wo er ohnehin arbeitet: in seinem CRM-System.
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Ergebnis: Höhere Leadqualität und gesteigerte Vertriebs­effizienz

Vertriebsteams profitieren unmittelbar: Die Anzahl qualifizierter Erstbesuche steigt, während unproduktive Fahrten sinken. Bestehende Kundenkriterien fließen in die Bewertung ein, sodass die Leadqualität dem tatsächlichen Vertriebsfokus entspricht. Der Außendienst gewinnt Zeit für den persönlichen Kontakt mit Handelspartnern, bei denen eine reale Geschäftsmöglichkeit besteht.

Der Ansatz ist branchenübergreifend einsetzbar: ob FMCG, Großhandel, Einzelhandel oder andere Industrien mit verteilten Point-of-Sale-Netzwerken. Er zeigt exemplarisch, wie die Verbindung aus intelligenter Prozessautomatisierung, KI und bewährter CRM-Infrastruktur operative Effizienz schafft, ohne bestehende Prozesse zu ersetzen, sondern indem er sie intelligent ergänzt.

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